Schau-Zebrafinken

sind ganz “normale” Zebrafinken,  sie bilden keine eigene Rasse oder Unterart. Dieser Begriff soll lediglich deutlich machen, dass diese Vögel eine bestimmte Größe und Qualität haben, eben eine Schau-Qualität. Zebrafinken sind australische Prachtfinken, die durch ihre überaus große Farben- vielfalt bestechen. Die meisten Farbschläge sind jedoch durch Mutationen und gezielte Zucht ent- standen. Es gibt weit über 50 anerkannte Farbschläge. Die Haltung der Zebrafinken ist relativ unpro- blematisch, ihre Zucht in Schau-Qualität darf jedoch als Königsklasse der Exotenzucht bezeichnet werden.                          

Wird das die neue Linie?

In dieser Zuchtsaison 2016 beginnt der Aufbau von zwei neuen Linien in Hellrücken und Maske. Die Erste basiert auf einem 1,0 Hellrücken der englischen Linie. Hier geht es primär um die Kopfform, schön rund und mit gefüll- ten Wangen. Die Zweite soll über die 0,1 die Farbe verbessern. Die Rückenfarbe soll bei Maske Braun intensiver werden und bei Maske Grau etwas dunkler. Die ersten Jungvögel sind abgesetzt und der Anfang sieht vielversprechend aus. Die gewünschten Merkmale sind gut und es sind große kompakte Vögel. Damit kann es weitergehen.  
Die Wildform des australischen Zebrafinken besiedelt, bis auf einige Küstenbereiche, den ge- samten Kontinent. Als Bewoh- ner trockener Regionen kann er sich nicht an Nässe oder hohe Luftfeuchtigkeit anpassen. Er ist ein typischer Schwarmvogel.

Da domestizierte Zebrafinken

sich sehr leicht vermehren

lassen und Australien 1960

die Ausfuhr von Tieren ver-

boten hat, gibt es schon seit

Jahrzehnten keinen gene-

tischen Austausch zwischen

der Wildform und domesti-

zierten Zebrafinken außer-

halb Australiens.

Die Beleuchtung im Zuchtraum spielt eine wichtige Rolle für den Knochenbau durch die Bildung von Vitamin D2, die Darstel- lung von Farben und natürlich bei der Gesundheit der Vögel. Spezielle Vogel- lampen sind dafür nur wenig geeignet. Optimal ist zusätzliches Schwarzlicht (UV).
„Es gibt kaum etwas, was dem Naturschutzgedanken förderlicher sein könnte, als eine wirklich nahe Vertrautheit mit unserer einheimischen Vogelwelt und die wiederum kann durch nichts so gründlich erlangt werden, wie durch das Halten von einheimischen Vögeln." Nobelpreisträger Prof. Konrad Lorenz
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Schau-Zebrafinken

sind ganz “normale” Zebrafinken,  sie bilden keine eigene Rasse oder Unterart. Dieser Begriff soll lediglich deutlich machen, dass diese Vögel eine bestimmte Größe und Qualität haben, eben eine Schau- Qualität. Zebrafinken sind australische Prachtfinken, die durch ihre überaus große Farbenvielfalt bestechen. Die meisten Farbschläge sind jedoch durch Mutationen und gezielte Zucht entstanden. Es gibt weit über 50 anerkannte Farbschläge. Die Haltung der Zebrafinken ist relativ unproblematisch, ihre Zucht in Schau-Qualität darf jedoch als Königsklasse der Exotenzucht bezeichnet werden.

Wird das die neue Linie?

In dieser Zuchtsaison 2016 beginnt der Aufbau von zwei neuen Linien in Hellrücken und Maske. Die Erste basiert auf einem 1,0 Hellrücken der englischen Linie. Hier geht es primär um die Kopfform, schön rund und mit gefüllten Wangen. Die Zweite soll über die 0,1 die Farbe verbessern. Die Rückenfarbe soll bei Maske Braun intensiver werden und bei Maske Grau etwas dunkler. Die ersten Jungvögel sind abgesetzt und der Anfang sieht vielversprech- end aus. Die gewünschten Merkmale sind gut und es sind große kompakte Vögel. Damit kann es weitergehen.  
Die Wildform des australischen Zebrafinken besiedelt, bis auf einige Küstenbereiche den ge- samten Kontinent. Als Bewoh- ner trockener Regionen kann er sich nicht an Nässe oder hohe Luftfeuchtigkeit anpas- sen.

Da domestizierte Zebrafinken

sich sehr leicht vermehren

lassen und Australien 1960

die Ausfuhr von Tieren ver-

boten hat, gibt es schon seit

Jahrzehnten keinen gene-

tischen Austausch zwischen

der Wildform und domesti-

zierten Zebrafinken außer-

halb Australiens.

„Es gibt kaum etwas, was dem Naturschutzgedanken förderlicher sein könnte, als eine wirklich nahe Vertraut- heit mit unserer einheimischen Vogelwelt und die wieder- um kann durch nichts so gründlich erlangt werden, wie durch das Halten von einheimischen Vögeln." Nobelpreisträger Prof. Konrad Lorenz
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